Import, Export und Datenformate
CSV, XML, JSON und PDF stehen für unterschiedliche Austauschzwecke. CSV ist praktisch für tabellarische Daten, XML kann strukturierte Projektinformationen enthalten, JSON bildet verschachtelte Daten ab, und PDF eignet sich vor allem zum Lesen oder Dokumentieren. Entscheidend ist, welche Felder die Zielanwendung wirklich übernimmt. Vor einem Umzug gehören Datum, Dezimaltrennzeichen, Währung, Kennung, Zeitzone und Textkodierung in einen kleinen Importtest.
Format nach Zweck wählen
CSV speichert Zeilen und Spalten als Text. Ein Trennzeichen wie Komma, Semikolon oder Tabulator grenzt Felder voneinander ab; wenn ein Feld selbst das Trennzeichen enthält, wird der Feldinhalt mit einem passenden Textbegrenzer – häufig Anführungszeichen – eingeschlossen. CSV eignet sich gut, um Listen zwischen Anwendungen auszutauschen oder in einer Tabellenkalkulation weiterzubearbeiten. Es überträgt normalerweise nicht automatisch Formeln, Zellformatierung, Filterzustand oder Beziehungen zwischen Datentabellen.
XML bildet strukturierte Elemente und Attribute ab und kann komplexere Projektdaten in einer Datei zusammenfassen. Portfolio Performance dokumentiert sein XML-Projektformat als speicherbares Format für die gesamten Portfoliodaten. Ein solches natives Format kann interne Verknüpfungen besser erhalten als eine flache Tabelle, ist aber nur dann praktisch nutzbar, wenn das Zielprogramm es versteht. JSON speichert strukturierte Objekte und wird oft für programmgesteuerte Schnittstellen oder Datenfeeds verwendet. PDF hält Darstellung und Seitenlayout fest; Tabellen daraus lassen sich nicht immer zuverlässig als echte Daten zurückgewinnen. Das Format richtet sich daher nach dem nächsten Arbeitsschritt und nicht allein nach der Dateiendung.
Feldmapping schützt die Bedeutung
Ein Mapping zwischen Quell- und Zielfeld ordnet beispielsweise Datum zu Buchungsdatum, ISIN zu Kennung, Wert zu Betrag, Währung zu Transaktionswährung. Überschriften dürfen unterschiedlich heißen; entscheidend ist, dass jedes Feld in die richtige Bedeutung gelangt. Der dokumentierte CSV-Import von Portfolio Performance ordnet Spalten und Datentypen zu. Je genauer die Feldnamen und Beispieldaten dokumentiert sind, desto leichter lässt sich ein Import wiederholen.
Kennungen wie ISIN sollten als Text behandelt werden, damit führende Nullen und Buchstaben erhalten bleiben. Ein Ticker allein kann je nach Handelsplatz mehrdeutig sein. Name, Währung und Handelsplatz helfen, eine Zeile dem gewünschten Wertpapier zuzuordnen. Leere Zellen und doppelte Kennungen benötigen eine eigene Zuordnung: Ein leeres Feld ist nicht gleich null. Ein Börsenlisting und die Identität des Wertpapiers sind getrennte Ebenen; dieselbe ISIN kann an mehreren Handelsplätzen gehandelt werden, während ein Unternehmen auch mehrere Wertpapiere mit verschiedenen Kennungen haben kann.
Datums- und Zahlenformate ausdrücklich setzen
Ein Datum wie 04/05/2026 kann je nach Konvention den 4. Mai oder den 5. April bedeuten. Ein eindeutiges ISO-Datum wie 2026-05-04 oder das bewusst gewählte Format im Importdialog verhindert Mehrdeutigkeit. Zeitstempel brauchen zusätzlich eine Zeitzonenannahme. Ein Börsentag kann beim Wechsel zwischen Ortszeit und UTC auf ein anderes Kalenderdatum rutschen. Für historische Kurse sollte klar sein, ob das Datum das Marktintervall, den Abruf oder den Geschäftstag bezeichnet.
Zahlen können Dezimalkomma oder Dezimalpunkt nutzen; Tausendertrennzeichen erschweren automatische Erkennung zusätzlich. In vielen europäischen Dateien ist das Semikolon als Feldtrenner praktisch, wenn Komma das Dezimalzeichen ist. Im Textimportdialog lassen sich Trennzeichen, Textbegrenzer, Kodierung und Zahlenspalten festlegen und in der Vorschau vergleichen. Die LibreOffice-Hilfe dokumentiert diese CSV-Trennoptionen; Microsoft erläutert, wie Standardformate beim Öffnen die Interpretation von CSV beeinflussen können.
Export mit einer kleinen Probe kontrollieren
Für einen Exporttest eignet sich eine repräsentative Tabelle mit zwei Wertpapieren, einer Fremdwährung, einem leeren Feld und einem Sonderzeichen im Namen. Die exportierte Datei lässt sich in einem zweiten Programm öffnen; Zeilenzahl, Kennungen, Dezimalstellen, Datumswerte und Umlaute werden mit der Ursprungstabelle abgeglichen. Die unbearbeitete Exportdatei dient dabei als Referenz für diesen Test.
Ein nativer Projekt-Export und ein Tabellenexport beantworten verschiedene Fragen. Der Projekt-Export dient dazu, den Arbeitsstand mit seinen Strukturen weiterzuführen. Eine CSV-Ausgabe kann nur ausgewählte Datentypen oder das aktuelle Tabellenblatt enthalten. Bei Portfolio Performance unterscheidet das Handbuch Projekt-XML von ausgewählten CSV-Exporten; bei Wertpapiertransaktionen sind bestimmte Buchungsarten separat ausgewiesen. Das konkrete Feldangebot sollte daher für jede Anwendung direkt kontrolliert werden.
Ein Export kann sensible Informationen enthalten: Wertpapierbestand, Transaktionsdatum, Kontobezeichnung oder Notizen. Die Datei gehört nur an Ablageorte, die für den beabsichtigten Ablauf erforderlich sind; vor einer Weitergabe lassen sich unnötige Spalten entfernen. Ein Abgleich tatsächlich gebuchter Käufe und Verkäufe gehört zur Depotverwaltung. Für Kompatibilität und Datenzugriff sind die Import- und Exportfunktionen von Aktien-Software maßgeblich.